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Auf den Spuren der Hugenotten und Waldenser

Gemeinsam mit dem Gustav-Adolf-Werk und der Europäischen Kulturroute Hugenotten und Waldenserpfad e. V., laden wir Sie herzlich auf diese besondere Informationsreise mit Gesprächen und Begegnungen in Kirchengemeinden ein, die das Programm bereichern.

6 Tage Informationsreise Deutschland - Schweiz - Frankreich

Reisezeit: 19.04.2020 - 24.04.2020
Anmeldeschluss: Montag, 13.01.2020

Reiseprogramm-Nr.: DE0I0101


BEGEGNUNGEN UND BESONDERHEITEN :

  • Begegnung in der Französischen-Reformierten Kirche Offenbach
  • Führung im Aschingerhaus, Oberderdingen
  • Führung im Kloster Maulbronn (UNESCO-Welterbe)
  • Wanderführung vom Rheinfall bis nach Rheinau
  • Geführter Rundgang an der Alten Aare
  • Kulturlesewanderung auf dem Gedächtnisweg von Valleiry nach Chancy
  • Ausstellungsbesuch des Internationalen Museums der Reformation in Genf
  • Museum Burghalde und Stationenweg der Hugenotten in Lenzburg
  • Besuch der waldensischen Uhrenfabrik Perrot in Calw u.v.m.

Bildmaterial: geneva-touris.ch ©Arnaud Childeric-Kalice


Das 500. Reformationsjubiläum hat 2017 viele Menschen auf den Spuren von Martin Luther und seiner Mitstreiter durch Deutschland bewegt. Doch das Ausmaß der Reformation geht weit darüber hinaus.


Die Waldenser werden als Vorreiter der Reformation betrachtet. Ihre Wurzeln liegen in Südfrankreich, wo im 12. Jh. der Lyoner Kaufmann Petrus Valdes die Evangelien in die Volkssprache übersetzen lies und mit seinen Anhängern predi-gend durch die Straßen zog. Verfolgt fand die waldensische Bewegung Zuflucht u. a. im Piemont. Bis heute sind auch die meisten Waldensergemeinden in Italien zu finden. Die Franzosen, die sich dem Gedanken Martin Luthers anschlossen, wurden ebenso in ihrer Heimat verfolgt. Dank der Unterstützung von Calvin und großer Solidarität in den schweizerischen Gemeinden konnte jedoch der Fortbestand der französisch-reformierten Kirche gesichert werden. Politischen Schutz erhielten die Hugenotten auch in Deutschland. Wegen den Privilegien fanden sie lange keine Akzeptanz bei der örtlichen Bevölkerung. Doch mit den Jahren etablierten sie u. a. in Hessen und Baden-Württemberg tüchtige Geschäftstätigkeiten und beeinflussten sogar die deutsche Küche. Diese bewegende Geschichte erinnert ein Stück an die aktuellen Zeitgeschehnisse und bringt zum Nachdenken.