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Deutschland, 5 Tage

Unterwegs auf dem Lutherweg in Thüringen

Preis p. P. ab EUR:
 390
Einzelzimmerzuschlag in EUR:
 auf Anfrage
Reisenummer:
 DE-W-03


  • Programm

    1. Tag: Fahrt im Fernreisebus vom Heimatort nach Eisenach, wo Martin Luther bis 1501 die Pfarrschule St. Georg besuchte sowie vor und nach dem Wormser Reichstag 1521 predigte. Stadtrundgang u. a. zum Lutherhaus, zur Georgenkirche, in der Luther als Schüler sang; und durch die Altstadt; anschließend Auffahrt zur Wartburg, einstiger Aufenthaltsort der hl. Elisabeth im 13. Jh., Sitz der Thüringer Landgrafen, wo Luther in seiner Schutzhaft das Neue Testament vom Griechischen ins Deutsche übersetzte. Teilnahme an einer Palasführung auf der Wartburg. Fahrt zum Hotel im Thüringer Wald nach Friedrichroda, Zimmerbezug für 3 Nächte. Abendessen im Hotel.

    2. Tag: Ausflug mit dem Bus nach Tambach-Dietharz. "Aus Tambach, dem Ort meiner Segnung... an dem mir Gott erschien" schrieb Martin Luther im Februar 1537 an seine Frau und seinen Freund Philipp Melanchton. Krank verließ er den Konvent in Schmalkalden und machte in Tambach Station. Hier glaubt er sich dem Tode nahe. Der Legende nach ist die Genesung Luthers dem klaren Wasser zuzuschreiben, das er aus der Quelle im Tammichgrund getrunken haben soll. Sie wurde 1717 gefasst und als "Doctor Martin Lutherbrunnen" eingeweiht. Besuch des Lutherbrunnens. Die Wandergruppe pilgert im Anschluss auf dem Lutherweg nach Georgenthal (ca. 6,5 km). Die Nichtwanderer besuchen die Lutherkirche und fahren anschließend nach Georgenthal. Dort Besuch der Klosterruine, das Kornhaus, die Sankt Elisabethkirche und die Klosterkirche im Park. In dem einst bedeutenden Zisterzienserkloster, um 1140 erbaut, war u. a. Georg Burkhard "Spalatin", ein Freund Luthers als Novizenlehrer tätig. Während des Bauernkrieges wurde das Kloster geplündert und verfiel im Laufe der Jahre. Rückfahrt zum Hotel.

    3. Tag: Fahrt in die Fachwerk- und Reformationsstadt Schmalkalden. 874 erstmals urkundlich als "villa Smalcalta" erwähnt, verliehen die Thüringer Landgrafen um 1180 dem Ort die Stadtrechte. Geführter Rundgang zum Rathaus, zur Stadtkiche St. Georg; eine spätgotische Hallenkirche mit Lutherstube und Kirchenmuseum. Martin Luther predigte hier 1537 vor dem Schmalkaldischen Bund. Martin Luther legte Glaubenssätze vor, die als Schmalkaldische Artikel Eingang in das Konkordienbuch der evangelischen Kirche fanden und auf die auch heute ev.-luth. Pfarrer weltweit ordiniert werden. Führung zum Lutherhaus , durch die Herrengasse, zum Marstall und dem sehenswerten Schloss Wilhelmsburg. Es ist eine der bedeutendsten Renaissanceanlagen in Mitteldeutschland, nahezu im Originalzustand erhalten. Fahrt nach Georgenthal, wo die Wandergruppe auf dem Lutherweg (in Eigenregie oder geführt möglich) nach Reinhardsbrunn (ca. 13 km) pilgert. Die Nichtwanderer fahren nach Reinhardsbrunn, spazieren zum Kloster und besichtigen die Klostertöpferei. Das 1085 gegründete Benediktinerkloster. Luther weilte mehrfach im Kloster unter anderem als "Junker Jörg" bei seinen Streifzügen, die er von der Wartburg aus unternahm. Elisabeth von Thüringen bestattete ihren Mann in Reinhardsbrunn. An seinem Grab sollen sich zahlreiche Wunder ereignet haben. Rückkehr zum Hotel in Friedrichroda.

    4. Tag: Am Vormittag Fahrt nach Gotha, einer Wirkungsstätte der hl. Elisabeth. Später ließen die Epochen der Aufklärung und Klassik das Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha zum geistigen Zentrum Deutschlands heran reifen. Als Distriktsvikar der Augustinerkonvente in Meißen und Thüringen trug Luther auch die Verantwortung für das Augustinerkloster in Gotha. Mehrfach hielt er sich im Kloster auf und predigte in der Augustinerkirche. Spaziergang auf dem Lutherweg zur Versöhnungskirche, zum Augustinerkloster mit Augustinerkirche, zum stilvoll restaurierten Hauptmarkt und zum Schloss Friedenstein, eine der größten frühbarocken Schlossanlagen Deutschlands. Hier errichtete 1221/23 die hl. Elisabeth ein Hospital, heute das Hospital Mariae-Magdalenae, Brühl. Anschließend pilgert die Wandergruppe auf dem Lutherweg von Reinhardsbrunn nach Waltershausen(ca. 6 km). Luther hielt sich anlässlich seiner Reise zur Tagung des Schmalkaldischen Bundes 1537 in Waltershausen auf. In Waltershausen steht die größte Trostorgel Deutschlands, weitgehend original erhalten und neu restauriert. Die Nichtwanderer besichtigen Schloss Friedenstein oder die historischen Sammlungen im Herzoglichen Palais. Rückkehr zum Hotel.

    5. Tag: Fahrt nach Erfurt, 742 erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelalter zählte Erfurt zu den größten Städten Mitteleuropas. Martin Luther war ihr bekanntester Student, er studierte von 1501 bis 1505 und erhielt seinen Magiater der philosophischen Fakultät. Luther wohnte während seines Studiums in Erfurt in der Georgenburse. Eine Dauerausstellung zeigt historische, theologische und soziale Spuren der Vergangenheit. Führung durch das mittelalterliche Zentrum zum Architekturensemble Dom und Severikirche, eine der beeindruckendsten Bauschöpfung des Mittelalters und durch die aufwendig restaurierte mittelalterliche Altstadt Predigerkirche, Barfüßerkirche, Fischmarkt mit Rathaus, Haus "Zum breiten Herd", Gildehaus, Wenigemarkt mit Krämerbrücke;, beiderseits als Brückenstraße mit Häusern bebaut, ist sie eines der interessantesten Bauwerke der Stadt; Ägidienkirche, Michaeliskirche, Allerheiligenkirche und zum Augustinerkloster, wo Luther bis 1511 einst weilte. Auf Wunsch Führung im Augustinerkloster. Fortsetzung der Rückreise zum Ausgangspunkt der Pilgerreise.

    (Änderungen im Reiseverlauf vorbehalten)

  • Leistungen

    Leistungen: Fahrt und Ausflüge im modernen Fernreisebus mit erfahrenem Fahrer; Unterbringung in guten Mittelklasse-Hotels im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC; Halbpension (Frühstück/Abendessen); fachkundige Führungen am Zielort lt. Programm, Informationsmaterial inkl. detaillierter Beschreibung der Wanderwege.

  • Nicht enthalten

    Trink- und Eintrittsgeld, Getränke, Mittagessen, Wanderführer.