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Gästebuch

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Hans-Georg Klohn

Donnerstag, 24-01-13 10:18

Liebe Frau Pauli,

gut von unserer Israelreise wieder Zuhause angekommen und von der Rückfahrt erholt, möchte Ich Ihnen noch einmal meinen Dank aussprechen. Zum Einen für die hervorragende Vorbereitung und Durchführung der ganzen Fahrt durch Reise-Mission einschl. der Reiseleitung durch Herrn König in Israel. Zum anderen aber auch Ihnen persönlich. Ihre freundlich-kompetente und zugewandte Art der Gesamtreiseleitung habe ich als sehr angenehm empfunden. Sie waren zurückhaltend immer zur Stelle, wenn es nötig und hilfreich war und hatten mit wachen Augen den Überblick über das Geschehen und die Gruppe. Auch Ihre freundliche Bereitschaft zum persönlich beratenden Gespräch in Reise-und Fachfragen habe ich als sehr hilfreich für Reiseplanungen empfunden. Das alles empfinde ich als nicht selbstverständlich. Die ganze Reise war für mich so ein eindrucksvolles und besonderes Erlebnis und deshalb spreche ich Ihnen meinen gesonderten Dank auf diesem Wege noch einmal aus.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und noch schöne Reisen.

Mit herzlichem Gruß

Hans-Georg Klohn

Martin Foede aus Bielefeld

Donnerstag, 10-01-13 20:30

Diakonische Gemeinschaft Nazareth Seniorenreisen

Luther-Tour 2012

Eine Reise nach Worms – Speyer – Heidelberg – Marburg vom 10. bis 13. November 2012 .

Was könnte passender sein, als sich am 10. November, dem Geburtstag Martin Luthers, auf seine Spuren zu begeben ? So sammelte sich früh um 5.00 Uhr eine überschaubare Gruppe, denn wir wollten bereits um 14.00 Uhr eine Führung durch Worms antreten. Wir fuhren über Paderborn, Kassel, Frankfurt, und kamen pünktlich an. Eine sehr kundige Stadtführerin erklärte uns alles.
Worms ist seit 614 eine Bischofsstadt, der heutige Dom wurde ab 1130 im spätromanischen Stil
erbaut und ist der kleinste der drei Kaiserdome neben Speyer und Mainz. Karl der Große machte Worms zu seinem Wintersitz und seitdem fanden dort mehr als 100 Reichs- und Fürstentage statt .
Für uns war der Reichstag von 1521 bedeutsam. Worms zählte damals 6000 Einwohner, die alle
Luther sehen wollten, als er trotz seines Bannes (1520) vor Kaiser Karl V. geladen wurde, um seine
Thesen zu widerrufen. Als Luther sich 1 Tag Bedenkzeit erbat, dachten viele, er würde jetzt alles zurücknehmen. Tatsächlich aber schrieb er verschiedene Briefe und bereitete seine Rede für den
folgenden Tag vor. Er hielt sie in deutscher Sprache, dann musste sie in Latein übersetzt werden,
und für den Kaiser nochmals in Französisch, weil er beides nicht verstand. Luther bekannte sich zu
seinen Schriften und verweigerte ihren Widerruf. „Es ist falsch, gegen ein Gewissen zu handeln, das
Gott verpflichtet sei.“ Vielleicht sagte er auch: „ Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Gott helfe mir.
Amen.“ An den Ort erinnert heute nur noch eine in den Boden eingelassene Gedenktafel. Dort
standen auch wir – im Regen. Denn die Kaiserpfalz gibt es nicht mehr, ebenso den Bischofshof nicht.
1689 fielen die Franzosen im Verlauf des Pfälzischen Erbfolgekrieges (Liselotte von der Pfalz) über
Worms, Speyer, Heidelberg u.a. Städte her und betrieben eine Politik der verbrannten Erde. Der Dom zu Worms brannte aus und die Stadt wurde völlig zerstört (nochmals 1789 durch die Fran-
zosen, und im Febr. 1945). Nur der Glaube ließ sich nicht verbrennen. Bereits 1709 wurde die lutherische Dreifaltigkeitskirche „an dem Ort, an dem Luther einst bekannt sein Wort“ als barocke Hallenkirche wieder aufgebaut. Nach einer erneuten Zerstörung 1945 wurde sie im heutigen Stil gestaltet, im Putz wurde der Kl. Katechismus eingearbeitet. Das Lutherdenkmal wurde 1868 enthüllt
und später für zahlreiche Lutherdenkmäler nachgegossen. Neben Luther zeigt es Petrus Waldus, Savonarola, John Wyclif und Jan Hus, natürlich auch die Protektoren Luthers, Kurfürst Friedrich der Weise und Philipp der Großmütige, Landgraf von Hessen.
Es war überaus praktisch, dass wir für die gesamte Reise nur 1 Quartier in Worms hatten, von dem aus wir die übrigen Ziele ansteuerten. Am Abend lernten wir uns, falls überhaupt noch erforderlich,
ein wenig näher kennen. Jeder Tag schloss mit einer Andacht. Der heutige war lang genug gewesen.

Am 11. November, der Regen hatte nachgelassen, ging die Fahrt nach Speyer, eine der ältesten Städte Deutschlands. Von 30 Reichstagen fanden 5 in Speyer statt. Wir begannen unseren Rundgang
am Dom. Er ist die größte erhaltene romanische Kirche der Welt und steht auf der UNESCO-Liste
des Weltkulturerbes. 1061 wurde er erstmals geweiht. Kaiser Heinrich IV. ließ ihn aus macht-
politischen Gründen bauen, denn Speyer hatte damals nur 500 Einwohner. 1689 steckten ihn die Franzosen in Brand, 1772 wurde er im Barockstil wieder aufgebaut, 1794 von Revolutionstruppen verwüstet, 1854 im neoromanischen Stil saniert, so ist er heute zu sehen. Im 11. Jhdt. siedelte sich eine der ersten jüdischen Gemeinden im Reich an. Wir besuchten den Judenhof mit der ältesten, noch vollständig erhaltenen deutschen Mikwe, einem rituellen jüdischen Bad aus dem 12. Jhdt.
1084 siedelte der Bischof eine größere Anzahl von Juden als „Wirtschaftsförderungsmaßnahme“
mit vielen Privilegien an. Ihre Synagoge weihten sie 1104, die Ruine ist heute noch erhalten.
Die Speyerer Dreifaltigkeitskirche wurde nach den Zerstörungen von 1689 ab 1701 als erstes öffentliches Gebäude und als herausragende Leistung evangelischer Kirchenbaukunst gebaut. Auf dem Speyerer Reichstag von 1529 wurde von 6 evangelischen Fürsten und 14 freien Reichsstädten
die Protestation gegen den Reichsabschied von 1526 (gegen die Ausführung des Wormser Edikts von 1521, Reichsacht gegen Luther und Verbot seiner Schriften) übergeben. Die Protestation gilt als Geburtsstunde des Protestantismus. Einerseits als Protest gegen das Wormser Edikt, andererseits
bedeutet pro-testare = für etwas stehen, für die Reformation. Luther selbst war nicht in Speyer.
Als einen sehr schönen Ausklang des Tages erlebten wir, wieder in Worms zurück, ein Konzert in der 1000-jährigen Kirche St. Martin durch die „Freiburger Domsingknaben“, einem der bekanntesten Knabenchöre Deutschlands mit 800-jähriger Tradition, zum Martinsfest.
Angesichts des Schicksals der Dome von Worms und von Speyer, Heidelberg sollte noch folgen, ihrer Erbauung und der mehrfachen Zerstörungen drängten sich in der Abendandacht Gedanken über die toten Steine und die lebendigen Steine, die christliche Gemeinde, förmlich auf. Unsere Abendandachten waren jeweils besinnliche und gute Abrundungen für das, was wir tagsüber erfahren und gesehen haben. Und es wurde oft gesungen, auch mehrstimmig, wie es unter Nazarenern halt möglich ist.

Am 12. November ging die Fahrt nach Heidelberg. Heidelberg beherbergt die älteste Universität Deutschlands, 1386 durch Kurfürst Ruprecht I. gegründet. Auch Philipp Melanchthon studierte 1509 bis 1512 hier. In Heidelberg wurde 1556 die Reformation eingeführt, mit Richtungswechseln zwischen den Lutheranern und den Calvinisten (Heidelberger Katechismus 1563). Anfang des 19. Jhdts. wurde die Neckarstadt zu einem der wichtigsten Orte der deutschen Romantik. Friedrich Hölderlin, Joseph v. Eichendorff; Clemens Brentano und Achim v. Arnim veröffentlichten 1806 die
Volksliedersammlung „Des Knaben Wunderhorn“. Bei unserem Rundgang durch Heidelberg konnten wir über der Stadt das Schloss sehen, das zu Luthers Zeiten noch eine mittelalterliche Burg war, und ihn angeblich zu dem Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“ inspirierte. Sie muss vom Kornmarkt her gesehen auch sehr imposant ausgesehen haben, erst 1610 wurde sie zum Schloss umgestaltet. 1689 und 1693 wurde Heidelberg von französischen Truppen eingenommen und total verwüstet. Der Schlossruine sieht man förmlich die volle Wucht der Zerstörung an. („ Heidelberg
delegra“). Von 500 Gebäuden blieben 5 übrig, heute sind es noch 3. 1518 fand die Disputation Luthers statt. Sein Beichtvater hatte ihm geraten, seine Thesen zunächst mit seinen Augustiner-
brüdern zu diskutieren. So machte er sich zu Fuß 400 km von Wittenberg aus auf nach Heidelberg. Er hatte andere Thesen für dieses Gespräch mitgebracht. Er blieb 2 – 3 Tage und äußerte sich später recht froh über das Gespräch, welches entspannt innerhalb des Ordens geführt wurde. In Heidelberg
führte Luther die Auseinandersetzung mit den Brüdern, in Worms mit Kirche und Kaiser.
In seiner Abendandacht erinnerte Pastor Peters ausführlicher an die Thesen 26 und 28.

Am 13. November hieß es, bereits die Koffer mitzunehmen, denn Marburg, unsere letzte Station, besuchten wir auf dem Rückweg. Diesmal hatten wir als Gästeführerin Frau Lührmann, deren Ehemann 10 Jahre lang an der kirchlichen Hochschule Bethel lehrte, und die sich nun besonders freute, einer Gruppe aus Bethel alles Wissenswerte über Marburg erzählen zu können. Um die Abendmahlsfrage ging es in den Gesprächen zwischen Luther und Zwingli in Marburg. 1529 lud Landgraf Philipp der Großmütige die Reformatoren auf das Marburger Schloss, um nach dem Wormser Edikt die Sache der Reformation zu stärken. Beide konnten sich jedoch nicht aufeinander zubewegen. Auf Bitten Philipps nach einer Bestandsaufnahme des Gespräches wurden die 14 Marburger Artikel erarbeitet. Die Gespräche waren kein Fortschritt, wurden aber von Luther positiv bewertet. Landgraf Philipp gründete 1527 die erste protestantische Universität. In der Pfarrkirche St. Marien, die auch Luther besucht hatte, wurde 1527 der evangelische Gottesdienst eingeführt. Sie wurde die „Mutterkirche“ der Lutheraner in Hessen. Was dort gepredigt wurde, galt. Natürlich beschäftigten wir uns auch ausführlich mit Elisabeth von Thüringen, die 1228 Marburg als ihren Witwensitz wählte, dort ein Hospital erbaute, in dem sie sich bei der Pflege von Kranken und Gebrechlichen aufopferte. Sie starb 1231. Ihr Grab fand sie in der Kapelle ihres Hospitals, welche später die Nordkapelle der Elisabethkirche wurde. Nach ihrer Heiligsprechung 1235 baute der Deutsche Orden über ihrem Grab die Elisabethkirche, den ersten rein gotischen Kirchenbau in Deutschland. Die Kirche wurde nie zerstört, seit 1539 ist sie ev.-lutherisch. Die Grabstelle Elisabeths und die Kirche wurde das Ziel vieler Pilger aus ganz Europa.
Nachdem wir noch die schönen Fachwerkhäuser Marburgs gesehen hatten, hieß es, wieder heim-
wärts zu ziehen. Schließlich kamen wir abends wieder wohlbehalten in Bethel an.
Es war eine kurze, intensive, aber auch schöne Bildungsreise mit vielen beeindruckenden Erleb-nissen. Dazu gehörte natürlich auch, dass wir nur in historischen Gaststätten gespeist haben.
Unser Dank galt Br. Foede, der die Reise sorgfältig vorbereitet hatte und locker moderierte, und unserem Fahrer, der uns sicher fuhr und stets zur Stelle war, wenn wir ihn brauchten, den Gästeführern/innen, die eine Menge Geschichten kannten, die uns alles Wichtige nahebrachten, und die wir mit gefüllten „Sparstrümpfen“ erfreuen konnten.

Hellmut Marquardt

Pfarrer Hans D. Daubner

Dienstag, 13-11-12 10:17

Liebe Frau Heim,

Möchte mich auf diesem Weg herzlich bedanken für die Organisation unserer Reise. Es hat alles gut geklappt: Die Führungen, die Unterkunft, die Fahrt. Obwohl nur eine kleine Truppe, hatten wir eine gute Gemeinschaft und eine schöne gemeinsamen Zeit und sind übereingekommen, eine Nachfeier abzuhalten.

Nochmals Dank für Ihre Bemühungen.

Mit vielen Grüßen
Hans D. Daubner

Pfarrer Markus Arnold

Sonntag, 04-11-12 14:32

Liebe Frau Ortwig,

Auf unserer Israel-Tour ging quasi alles gut. Die Teilnehmer waren und sind schwer begeistert und voll motiviert, sich auch auf weitere Gemeindereisen anzumelden.

Besonders positiv hervorzuheben sind unser Reiseleiter Reuven Finkelstein und unser Busfahrer Azar, die uns sehr fachkundig durch das Land geführt haben und mit denen viele Gespräche entstanden sind. Das Preis-Leistungsverhältnis wurde von beinahe allen als sehr gut zurückgemeldet. Ebenso hat es sich für uns sehr gelohnt, die Kopfhörer (7,70Euro) ausgeliehen zu haben. Zusätzlich zum von uns besprochenen Programm haben wir noch die große Synagoge in Jerusalem besucht, was für die Gruppe ein sehr eindrückliches Erlebnis war - Reuven hat das in einer "Nacht-und-Nebelaktion" noch kurz geplant. Ebenfalls sehr positiv wurde zurückgemeldet, dass wir in Bethlehem einen anderen Reiseleiter hatten, da Reuven ja nicht hinter die Mauer durfte. Somit bekamen wir auch Kontakt mit der palästinensischen Seite - was einen weiteren Blick für die Probleme in diesem Teil Israels gegeben hat.

Das Hotel in Bethlehem wurde dagegen eher negativ bewertet. Nach dem guten Hotel in Tiberias war hier der Unterschied einfach sehr deutlich spürbar.

Einige der Teilnehmer waren mit dem Mittagessen nicht einverstanden. Bis auf einen Tag waren wir hier immer in "Touristen-Abfertigungshallen" und hatten keine Möglichkeit, an einer "Imbissbude" etwas zu essen. Vielleicht könnten Sie da mit zukünftigen Reiseleitern Kontakt aufnehmen, damit auch eine etwas "landestypischere Küche" und Mittagessen ermöglicht werden könnte.

Kurz und gut: Der Gruppe hat die Reise gefallen - trotz dem, dass es für das nächste Mal Verbesserungsvorschläge gab. Herzlichen Dank Ihnen für die professionelle und freundliche Planung und die tolle Zusammenarbeit mit Ihnen!

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr
Markus Arnold

Pfarrer Michael Ipolt

Freitag, 02-11-12 09:56

Zurück zu den Wurzeln

Auf den Spuren Jesu im Heiligen Land unterwegs

54 Teilnehmer aus der Gemeinde Niederorschel und ihren Filialgemeinden waren vom 21. 10. – 26.10.2012 auf den Spuren Jesu unterwegs, um auch mit eigenen Augen zu sehen, wo unser Glaube mit Jesus begann.
Am ersten Tag waren wir in Bethlehem mit der Geburtsgrotte und den Hirtenfeldern. Alle Welt, vom höchsten Herrscher bis zum kleinsten Bettler muss sich klein machen, wollen sie Jesus an dem Ort begegnen, wo er von Maria geboren wurde. Der Dienstag führte uns zu den Stätten des öffentlichen Wirkens Jesu und in seine Heimat Galiläa. Wir waren in Nazareth in der Verkündigungsbasilika der St. Josephskirche und am Marienbrunnen, fuhren weiter nach Kapernaum. Dort beteten wir zwischen den noch erhaltenen Säulen der Synagoge, in der auch Jesus gebetet und die Schriften ausgelegt hat und besichtigten das Haus des Petrus. Am Nachmittag ging es weiter nach Tabgha mit der Brotvermehrungskirche. Von dort ging es zu Fuß an den See Genezareth. Mit Blick auf den See feierten wir einen Gottesdienst.
Auf dem Rückweg hielten wir am Berg der Seligpreisungen an. Der wunderbar angelegte Garten lud zum Verweilen und Ausruhen ein. Von dort ging es weiter am Jordan entlang, durch die judäische Wüste mit Blick nach Jordanien bis zurück in unser Quartier in Bethlehem.
Durch das Stephanstor betraten wir in den Morgenstunden des 24.10.2012 die Stadt Jerusalem. Zunächst besuchten wir die Geburtsstätte Mariens – die St. Anna-Kirche und den Teich Bethesda, wo Jesus einen Gelähmten geheilt hat, der schon 38 Jahre dort auf Heilung gewartet hat.
Auf der Via Dolorosa, der Leidensweg unseres Herrn Jesus Christus, beteten wir den Kreuzweg bis hinauf nach Golgatha, wo Jesus gekreuzigt und begraben wurde. Und wir konnten uns überzeugen: Das Grab ist leer denn er ist wahrhaftig auferstanden!
Weitere Stationen waren das Davidsgrab, der Abendmahlssaal, die Klagemauer, St. Petrus in Gallicantu und die Hl. Treppe, die Jesus selbst gegangen ist, mit einem herrlichen Panoramablick über Jerusalem bis hoch zum Ölberg.
Dorthin fuhren wir dann am Donnerstag. Nach dem Besuch eines jüdischen Friedhofs und einem Blick auf Jerusalem gingen wir in den Garten Getsemani und zur Kapelle Dominus flevit „Der Herr weint“, zur Kirche der Nationen und zum Mariengrab. Um 12 Uhr beteten wir dort den Engel des Herrn.
Unseren Abschlussgottesdienst feierten wir mit Pfarrer Ipolt, dem geistlichen Begleiter der Pilgerfahrt und Pfarrer Förster auf dem Zionsberg. Diese Kirche, unweit des Abendmahlsaales befindet sich an dem Ort, wo Maria mit den Jüngern die erste christliche Gemeinde gründete (Pfingstereignis) und wo sie der Überlieferung nach gestorben ist. In dem Lied „Ein Haus voll Glorie schauet….auf Zion hoch gegründet, steht Gottes Hl. Stadt, dass sie der Welt verkündet, was Gott gesprochen hat…“ wurden wir an den Auftrag erinnert, der für jeden Christen gilt. Mit diesen Worten kehren wir in unsere neue Pfarrgemeinde zurück und wollen den Funken des Auferstehungsglaubens vor Ort lebendig werden lassen.
Zum Schluss können wir nur jedem eine solche Pilgerreise empfehlen und die Angst vor dem Aufenthalt im Hl. Land nehmen. Wir haben uns jederzeit sicher gefühlt. Unser Dank gilt insbesondere Pfarrer Ipolt für die schon im vergangenen Jahr begonnene Organisation und der geistlichen Begleitung dieser Pilgerreise, dem örtlichen Reiseleiter und der Agentur, sowie der Reise Mission in Leipzig, die alles in die nötigen Wege geleitet hat.

Reisegruppe aus dem „Eichsfelder Kessel“

 

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