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Gästebuch

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Reiner u. Barbara Bätz

Mittwoch, 09-05-18 11:21

Vierte Gruppenreise ins Heilige Land mit kleinen Geschenken zum großen „Siebzigsten“
(Verfasser: Reisebegleiter Reiner u. Barbara Bätz)

Persönlich eingeladen waren wir zwar nicht, jedoch ist allgemein bekannt, dass der Jubilar schon von Kindesbeinen an ein überaus freundlicher aufgeschlossener Gastgeber ist, der jeden Wohlgesonnenen zu jeder Zeit gern bei sich begrüßt, köstlich bewirtet und für so manch angenehme Überraschung sorgt. Im Vergleich zu derartiger Großzügigkeit fühlten wir uns mit unseren dreiundzwanzig Bäumchen, die wir im Land des Gastgebers eigenhändig in die Erde setzten, als nur ganz kleine bescheidene Geber. Auch wenn diese Baumpflanzung westlich des Sees Genezareth ganz bewusst unser von Herzen kommendes Geschenk an den jungen Staat Israel sein sollte, blieben wir auf dieser wunderbaren zehntägigen Reise nicht die Geber sondern vielmehr die überaus reichlich Beschenkten. Und daran hat nicht nur der Gastgeber Anteil sondern auch „Reise Mission Leipzig“ als unser nun schon fast achtjähriger zuverlässiger Partner in Sachen Gruppenreisen, die uns bereits in fast alle Himmelsrichtungen führten. Israel stand dabei bisher immer als favorisiertes Reiseziel. Und obwohl nun die diesjährige Reise dorthin für den Gruppenbegleiter ursprünglich die letzte gewesen sein sollte, keimte bereits auf dem Rückflug der Gedanke des Gegenteils, - denn einmal Israel, immer wieder Israel! Das vermag wahrscheinlich nur zu verstehen, wer das Land selbst schon erleben durfte.

Unser vielseitiges und ausgewogenes Reiseprogramm galt in der Relation zu den klassischen Israelreisen als ein alternatives. Über die bereits erwähnte Baumpflanzung in anmutiger Galiläischer Berglandschaft hinaus, gab es reichlich Gelegenheit zur erquicklichen Begehung bisher unbekannter reizvoller Landschaften vom Norden bis in Oasen des Südens sowie üppig begrünten und blühenden Felsenschluchten in der Negev – Wüste. Eine Augenweide, die man erlebt haben muss!

Ebenso die ganz anderen Akzente dieser Bildungs – u. Erholungsreise: Begegnungen mit Menschen und Einrichtungen unterschiedlicher Art. In Bethlehem das Rehabilitationszentrum „Lifegate“ - eine Perle christlicher Projektarbeit für behinderte Kinder u. Jugendliche, deren Leben und Bildung ansonsten im Raum Palästina leider chancenlos bliebe. - Und um nur noch e i n weiteres Highlight hier zu erwähnen und Reiseplaner darauf hinzuweisen: Ein Besuch im „Theodor Herzl – Museum“ sollte zukünftig zum Standard der Jerusalemer Tagesziele werden! Was dort u. a. medientechnisch und inhaltlich geboten wird, stellt alles andere in den Schatten und löst selbst bei „Museums - Muffeln“ Begeisterungsstürme aus!

Und als hier letzter kleiner Einblick in unser jüngstes Reiseerlebnis seien nur noch kurz erwähnt die fantastischen Unterkünfte, - (in welchen uns erfreulicherweise für die Abendgestaltungen jeweils ein Gruppenraum zu Verfügung stand) – in z. T. reizvoller Landschaft und mit durchweg köstlicher Bewirtung. Wer sich z. B. ein paar Tage am Toten Meer gönnt, kann sich im Kibbuz – Feriendorf Ein Gedi mehr als wohl fühlen und wird bei einem späteren Aufenthalt dort gern wieder Quartier nehmen!

Wie oben bereits erwähnt, wird es wohl nun doch bisheriger Planung zuwider eine weitere alternative Reise ins biblische und weltliche Heilige Land geben. Das nächste Mal – so Gott will - vielleicht unter dem Thema: „Wandern, Genießen, Begegnen und Erholen in Israel“. Und diesbezüglich sind wir uns sicher, dass Frau Britt Ortwig als kompetente Mitarbeiterin von „Reisemission“ wieder neue, verlockende Vorgaben erstellen wird. Vorerst aber danken wir ihr für alle Bemühungen um das vor wenigen Tagen zu Ende gegangene Reise - Highlight, welches nun vorerst in angenehmer Nachhaltigkeit wie wundervolle Fagott – Töne zum Genießen weiterhin im Raum stehen wird.

Pfarrerin Anja Sonneborn aus Bochum

Montag, 15-01-18 14:21

Indien – Begegnungen im Land – eine ganz besondere Reise

Zwei Jahre nach meiner ersten Gruppenreise nach Indien konnte ich mit Hilfe der Reisemission Leipzig und der indischen Partner-Agentur Quality India Tours eine ganz besondere Reise vorbereiten und mit einer Gruppe von 18 Personen durchführen. Einen großen Anteil an der Begeisterung, mit der alle nach Hause fuhren, hatte auch unser Reiseleiter Kaushal.

Das Besondere der Reise zeigte sich schon in der Überschrift „Begegnungen im Land“. War es 2015 eine eher zufällige Begegnung am Uferweg der Backwaters in Kerala, die mich am frühen Morgen in ein Privathaus geführt hat, haben wir diesmal ein Teetrinken bei einer indischen Familie in unser Programm aufgenommen. Die Familie in Khajuraho hat uns in ihrem großen Zimmer empfangen, uns durch ihr Haus geführt und uns Chai, Kaffee, indische Snacks und Kekse serviert. Wer Lust hatte, konnte sich noch die Hände mit Henna dekorieren lassen.

Sehr beeindruckend sind in Indien die Fahrten mit dem Zug. Eine Fahrt in der einfachen Klasse durften wir ohne unser Gepäck unternehmen. Das fuhr schon mit dem Bus vor bis zu unserem Ziel-Bahnhof. Später wurde unser Programm noch verändert und wir hatten statt einer langen Überlandfahrt mit dem Bus eine weitere Zugfahrt vor uns. Diesmal mit Gepäck. Unser Reiseleiter informierte uns, dass der Zug für 3 Minuten in Agra halten würde. Eine logistische Meisterleistung von den Kulis in ihren roten Hemden, dem Zugpersonal und tatkräftigen Gruppenmitgliedern ließ das Einsteigen von 20 Personen und entsprechend vielen Koffern gelingen.

Das Besondere unserer Reise wurde uns dadurch noch intensiver bewusst, dass wir eine parallele Gruppe in jedem zweiten Hotel wieder trafen. Sie fragten uns immer nach unseren Erlebnissen und staunten, was alles möglich war: Besuch eines normalen Kaufhauses, der Kauf ayurvedischer Zahnpasta, eine Yogastunde, der erwähnte Besuch der Familie oder eine Mittagspause bei einem Deutschen, der eine deutsche Bäckerei, ein Restaurant und Gästehaus in den engen Gassen von Varanasi betreibt, um mit dem Erlös eine private Schule für arme Kinder zu finanzieren. Durch Kontakte aus meiner eigenen Gemeinde konnten wir in Varanasi auch eine Schule besuchen und uns von der deutschen Frau aus der Schulleitung über ihre Arbeit und über die Schwierigkeiten im Schulalltag informieren lassen. Sowohl der „Bäcker“ als auch die Schule freuten sich über einen Koffer voller warmer Winterpullover und Spiel- und Bastelsachen, die wir aus Deutschland mitgebacht haben.

Der Besuch in der Brown Bread Bakery ist für jede Reisegruppe, die Varanasi besucht, empfehlenswert. Nicht nur wegen des Brotes, das mit Dip serviert wird oder Pizza oder Apfelstrudel, sondern auch wegen des Berichts von Michael Schmidt über sein Leben und seine Arbeit in Varanasi. Dieser Kontakt entstand durch ein Gespräch mit dem Pfarrer der Deutschsprachigen Evangelischen Kirchengemeinde in Nordindien, Bangladesh und Nepal, den ich 2016 bei meiner individuellen Inforeise der Reisemission besucht habe. Pfarrer Markus Lesinski verbringt jedes Jahr im Juni/Juli vier Wochen in Deutschland, um von seiner Arbeit und seinem Leben in Indien zu berichten und so einen Teil seiner Stelle zu refinanzieren. Als Vorbereitung für unsere Reise und als Teil der Werbung hat er mit mir einen Gottesdienst zusammen gefeiert und bei einem Indien-Abend mit indischem Essen die Gruppe und interessierte Gemeindeglieder auf die Reise eingestimmt.

Wie alle anderen Indien-Reisenden haben wir natürlich die Sehenswürdigkeiten besucht. Doch die Begegnungen im Land haben die Reise zu einem Erlebnis der besonderen Art werden lassen.

Pastor Vera Guebert-Steward aus Evergreen, Colorado (USA)

Donnerstag, 21-12-17 08:13

Froeliche Weihnachten, Kristin! Thank you for reaching out to me and wishing us a Merry Christmas. I wish you the same.

I want to affirm you for the good work you did for our group. With the exception of the hotel in Berlin, every place we stayed, all the tour guides and every breakfast and dinner were off the charts! However, the tour guide for our time in Berlin was fun and incredibly knowledgable about the city. He did a very, very good job.

We left Berlin for our stay in Erfurt where we enjoyed an unbelievable city and a top notch hotel. Overall, Kristin, our tour was perfect. The hotel in Berlin simply helped us appreciate all the other beautiful places we stayed. Our dinner at the Rats Keller in Leipzig was a memorable one as well and our party at the end of the tour with my family. That night was incredible. My family ended up spending more than we received from you but the tour group donated 5 additional euros per person and we covered the cost. Too much good beer and wine...????

About our bus driver...Henry Kwetkus was a wonderful partner on this tour as well. He was accommodating and kind, fun and sensitive to the needs of our group. We are grateful for his work and believe we couldn't have had a better driver than Henry.

Mark and I will plan another tour in the future. Not sure how long you will work at Reise Mission but if you are still there, we would be honored to work with you. You managed our tour beautifully and were incredibly responsive. Thank you for everything you did for us/for me. May God bless and keep you strong and safe in your life and work.


Love in Christ,

Pr. Vera

Michael Dorfschäfer

Freitag, 17-11-17 08:51

Unterwegs auf den Spuren Martin Luthers (der große Rotenburger Luther von Playmobil war mit dabei!),
eine Reisegruppe der Ev. Kirchengemeinde Rotenburg war mit vielen Teilnehmern aus Rotenburg, Bebra, Obersuhl, Altwildungen und selbst aus Jever vom 7. bis zum 9. Oktober unterwegs auf den Spuren von Martin Luther. Als erste Wegstation stand Erfurt auf dem Programm. Dort wurden Dom und Severikirche besichtigt. Im Augustinerkloster, in dem Martin Luther als Mönch lebte, nahm die Gruppe an einer Andacht teil. Weiter führte die Reise am nächsten Tag nach Wittenberg. Dort standen die berühmten Gedenkorte der Reformation auf dem Programm: Lutherhaus, Stadtkirche und die Schlosskirche mit der Thesentür, an der Luther der Legende nach die 95 Thesen befestigt hat und damit die Reformation in Bewegung gesetzt hat. Am dritten Tag ging es nach Eisleben. Dort wurde Martin Luther geboren und dort ist er auch gestorben. Am Geburtshaus vorbei ging es zur Andreaskirche. Dort feierte die Gruppe eine Andacht. Pfr. Dorfschäfer spielte dort auch ein kleines Orgelkonzert. Nach Reisen nach Israel und nach Herrnhut in der Oberlausitz war es die nunmehr schon dritte Reise, die Pfr. Dorfschäfer mit Unterstützung der Reisemission Leipzig durchgeführt hat. Im nächsten Jahr wird es auf vielfältigen Wunsch der Teilnehmer wieder eine dreitägige Reise innerhalb Deutschland geben.

Vielen Dank und Herzliche Grüße
Ihr
Michael Dorfschäfer

Anita Leize

Freitag, 10-11-17 08:49

Auf den Spuren der oberdeutschen Reformation

36 Frauen und Männer aus Ötisheim und der näheren Umgebung saßen erwartungsvoll im Bus.
Unser Ziel war die freie Reichstadt Nürnberg. Nach am Anreisetag hatten wir eine Stadtführung, bei der wir wichtige Sehenswürdigkeiten Nürnbergs bestaunen konnten.

Danach bezogen wir unsere Zimmer im Best Western Hotel in Nürnberg. Nach einem leckeren Abendessen ließen wir den Abend mit guten Gesprächen ausklingen. Einige zog es noch in die Innenstadt, mit der U-Bahn war dies leicht zu bewältigen.

Auch den Sonntag verbrachten wir in Nürnberg. Nach einem sehr guten Frühstück besuchten wir den Gottesdienst in der St. Lorenzkirche.
Am Nachmittag hatten wir einen Termin mit „Frau Agnes Dürer“, Ehefrau des berühmten Malers Albrecht Dürer. Sie zeigte uns ihr Haus und erzählte dabei, welche Aufgaben sie als Haus- und Geschäftsfrau einst zu erledigen hatte.
In der freien Zeit konnte man sich die Stadt noch genauer ansehen, Lebkuchen kaufen, zur Kaiserburg aufsteigen und sich eine Pause gönnen.

Dann, am späten Nachmittag gab es die zweite Führung an diesem Tag. Wir besuchten die historischen Felsengänge und begaben uns deshalb mit unserem Führer „unter die Straße“.
Nürnberg war und ist eine Bierbrauer Stadt. Für die Lagerung und Reifung des Bieres waren diese Kellergänge nötig, sie boten aber auch Fluchtmöglichkeiten bei Kriegen.
Zum Abschluss dieser Führung bekamen alle eine Kostprobe vom bekannten Rotbier.
Stärken konnten wir uns im nahegelegenen urbayrischen Wirtshaus.

Am Montag besuchten wir die Stadt Regensburg. Über die steinerne Brücke gelangten wir in die Altstadt. Bei einer Stadtführung erfuhren wir viel Interessantes über diese Stadt. Auch die Herkunft einiger Sprichwörter wurde uns erklärt. Regensburg war im Mittelalter eine wichtige Handelsstadt.

In der freien Zeit konnten wir den Dom besichtigen. Dort gibt es eine „fliegende Orgel“ und einen „lachenden Engel“ zu bestaunen und viele, sehr schöne bunte Kirchenfenster.
Die vielen Läden in den engen Gassen luden einige von uns zum Shoppen ein, andere hatten mehr kulturelle Interessen. Alle kamen auf ihre Kosten. Für eine Schifffahrt auf der Donau war es leider zu kalt. Den Abend verbrachten wir wieder im Hotel.

Am Dienstag hieß es schon wieder: Koffer packen. Über das Altmühltal fuhren wir nach Hause. Wir hatten dort noch eine fünfstündige Führung mit unserem Bus durch die Orte im Altmühltal. Wir bestaunten eine imposante Holzbrücke, Schleusen entlang des Main-Donau-Kanals und Kehlheim mit der Befreiungshalle hoch über der Stadt und der Donau. Am Abend kamen wir wohlbehalten wieder in Ötisheim an.

In den Andachten begleiteten uns, passend zur Reformationszeit, die vier Solis:
Allein die Gnade, allein der Glaube, allein das Wort und allein Christus.
Dafür war Diakonin Anita Leize zuständig.
Wir danken unserem Busfahrer Herrn Keller sehr für die für uns angenehme und sichere Fahrt und Angela Bassier für die gute Organisation und Durchführung dieser Ötisheimer Gemeindereise und hoffen, dass wir in zwei Jahren wieder gemeinsam aufbrechen können.

Anita Leize

 

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