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Gästebuch

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Inge und Gerhard Trini aus Schwaig

Dienstag, 15-08-17 16:00

Die evangelisch-lutherische Thomasgemeinde Schwaig bei Nürnberg begab sich mit insgesamt 28 Personen vom 2. - 6.- August 2017 auf die Spuren Martin Luthers.
Unsere erste Station war Eisenach, verbunden mit einem Besuch der Wartburg. Von dort ging es ins Ahorn Berghotel in Friedrichroda, ein außergewöhnlich, großes, gut geführtes Hotel, das uns noch etwas den „DDR-Charme“ erahnen ließ. Die nächsten 3 Nächte verbrachten wir im deutlich kleineren „Lindner Hotel“ im Nordwesten Leipzigs – einer Oase.
Nach der Stadtrundfahrt und einem kurzen Stadtrundgang brachte uns der Bus nach Grimma, der Stadt, die allen Hochwassern trotzt, und zum Kloster Nimbschen, am Folgetag standen Mansfeld und Eisleben auf dem Programm. Dem Besuch von Wittenberg war der vierte Tag gewidmet, ehe am letzten Tag nach einem Gottesdienst in der Thomaskirche in Leipzig, die Heimreise über Naumburg mit Dombesichtigung angetreten wurde.
Uns „technischen“ Reiseleitern vor Ort wurde die Arbeit sehr erleichtert durch die äußerst zuverlässig und sorgfältig agierende Ansprechpartnerin bei der Reise Mission in Leipzig, Frau Daniela Franke, die auch für die perfekt Gesamtplanung zuständig war.
Die beiden Hotels boten gutes Essen und aufmerksamen Service. Die Gästeführer fielen durchgehend durch ihr großes Engagement für ihre Städte auf, so dass alle Führungen bereichernd, lebendig und sehr persönlich waren.
Von mannigfaltigen Eindrücken erfüllt und beseelt von einer guten Gemeinschaft kehrten wir in unseren Alltag zurück.
Inge und Gerhard Trini

Cornelia Kist aus Röthenbach

Samstag, 12-08-17 15:57

Zu früher Morgenstunde versammelte sich eine Gruppe auffällig gutgelaunter Menschen in der Schwaiger Thomaskirche zur Morgenandacht, um den Reisesegen von Pfarrerin Küffner zu empfangen – Einstieg zur fünftägigen Busreise „Auf den Spuren des Reformators Martin Luther“, die von der Vertrauensfrau des Schwaiger Kirchenvorstands Inge Trini und ihrem Mann vorbereitet und begleitet wurde.
Die Idee dahinter: Was liegt näher, als zum 500-jährigen Jubiläum des Thesenanschlages die Wirkungsstätten Martin Luthers im Osten Deutschlands zu erkunden, seine Heimat kennenzulernen und sich eingehend mit seinem Leben auseinanderzusetzen?
Die Stationen: Eisenach mit Wartburg, Friedrichroda, Leipzig als Stützpunkt, um von dort aus Grimma, Mansfeld, Eisleben und Wittenberg zu besuchen. Den Abschluss bildeten ein Gottesdienst in der Thomas-Kirche in Leipzig und die Besichtigung des Naumburger Doms.
Eindrücke: Ausnahmslos haben sich alle Städte und Städtchen für dieses besondere Ereignis fein herausgeputzt, waren gut organisiert und hervorragend gerüstet, um dem Ansturm der Touristen gerecht zu werden. Auffällig für mich war die gnadenlose Vermarktung Luthers: Sein Konterfei findet sich auf Regenschirmen, Kaffeetassen, Einkaufstaschen, Lutherbrot, Lutherbier; Lutherschokolade wird angeboten, Luther Playmobil-Männchen werben in den Schaufenstern, und es finden sich sogar Luthersocken mit der Aufschrift „Hier stehe ich und kann nicht anders“.
Eigentlich nicht verwunderlich, entwickelte sich doch Martin Luther selbst zu einem der ersten „Medienstars“ seiner Zeit: Seine Ideen fielen auf fruchtbaren Boden und fanden dank der Erfindung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert rasche Verbreitung mittels Flugblättern, Schriften und Traktaten. Heutzutage könnten wir Luther sicher auf Facebook und Instagram folgen und seine „Tweets liken“. Mit einem Wort: Martin Luther war eine bekannte Persönlichkeit – auch dank der Portraits, die Lucas Cranach von Martin Luther anfertigte. Die Anmerkungen zu Philipp Melanchton fand ich sehr interessant: Er schien das manchmal heftige Temperament und die derben Sprüche Luthers auszugleichen, war deutlich mehr als sein Sekretär. Unter seiner Mitwirkung stieg die Uni Wittenberg zu Weltruhm auf. Beide schätzten einander sehr.
In Eisenach hingen kreuz und quer durch die ganze Stadt Luthersprüche auf farbigen Fahnen – da wurde einem erst so richtig bewusst, wie sehr Luther die deutsche Sprache geformt, geprägt und bereichert hat. „Bei den Kindern muss angefangen werden, wenn es im Staate besser werden soll.“, „Die höchste Gnade Gottes ist es, wenn in der Ehe die Liebe dauerhaft blüht.“, „Wir kommen nie aus den Traurigkeiten heraus, wenn wir uns ständig den Puls fühlen.“ Sind wir ehrlich, diese Sentenzen haben in 500 Jahren nichts von ihrer Aktualität eingebüßt!
Kunst und Architektur: Mir fiel auf, dass sich alle Städte und Städtchen bemühen, die mittelalterlichen Stadtansichten durch zukunftsweisende Architektur zu ergänzen. Es begann schon mit Bachs Geburtshaus und seinem modernen Museumsanbau, dito in Mansfeld, gegenüber Luthers Elternhaus ein kubistisches Museum. Ähnliches in Eisleben, in Luthers Sterbehaus. Oder in Wittenbergs Universität, im Innenhof Stelen und Würfel, die die einzelnen Fakultäten und Berufe darstellen. Von Leipzig gar nicht zu reden: die neue katholische Kirche Propstei St. Trinitatis, dreieckiger Grundriss, gebaut aus rötlichem Porphyr, das Gebäude mutet sehr leicht und licht an, der Innenraum hell und schlicht (eine Architektur, die mich begeistert). Das Museum der bildenden Künste in Leipzig mit einer riesigen Eingangshalle, moderne Kunst harmoniert mit der großzügigen Architektur, raumbezogene Installationen, der Neubau des von Walter Ulbricht zerstörten Augusteums und Paulinums – sensationell ist dieses fast transparente, bläulich schimmernde Gebäude am Augustusplatz. (…) Ganz besonders gilt es an dieser Stelle dem stets gutgelaunten Ehepaar Trini für die ausgezeichnete Vorbereitung und Reisebegleitung zu danken. Beide wurden nicht müde, „ihre Schäfchen“ vor jeder Busabfahrt zu zählen, sie gingen auf besondere Wünsche ein und sorgten für ein „rundum Wohlfühlpaket“. (...)

Cornelia Kist

Pfarrer Alfred Büchler aus Ulm

Dienstag, 25-07-17 11:28

Liebe Gemeindemitglieder,
schon ist das Jahr wieder „seiner Höhe nah“ und Sie werden möglicherweise bald Urlaubstage genießen. Es möge Ihnen eine Zeit der Erholung und besonderen Erlebens bringen. Unsere Kirchengemeinde hatte vom 23. - 25.6. eine Luther-Pilgerreise nach Erfurt, Wittenberg und Mansfeld unternommen und dabei viel erfahren und erlebt. An einer besonderen Begebenheit wollen wir Ihnen Anteil geben.
Am 23.6. besuchten wir nach einem Aufenthalt in der eindrucksvollen Stadt Erfurt den kleinen Ort Stotternheim, genauer: den Lutherstein. Er markiert eine besondere Zäsur im Leben von Martin Luther. Nachdem er mit dem Grundstudium zu Ende gekommen war und bereits mit dem Jura-Studium angefangen hatte, kam der Tag, der sein Leben veränderte. Und unseres auch.
Es geschah am 2. Juli 1505. Drückende Hitze. Martin Luther zu Fuß unterwegs. Ein schweres Gewitter zieht auf. Blitze schlagen neben ihm ein. Er glaubt, seinem Ende nahe zu sein. In seiner Not ruft er zur Heiligen Anna. Sie ist ihm aus Mansfeld bekannt als Schutzpatronin der Bergleute. Vielleicht hilft sie. „Hilf Heilige Anna, ich will ein Mönch werden!“ Ein Hilferuf und ein Gelübde…
Als ich sah, dass eine ebenfalls große Gruppe asiatisch erscheinender Menschen sich demselben Ziel näherten, bat ich unsere Gruppe: „Lasst uns zuerst da sein…“ Inzwischen vermutete ich bei den näher Gekommenen Japaner, denn alle hatten ihre Photoapparate bereit. Was die wohl hier suchen? Dass Luther für sie auch interessant ist. Aber eigentlich finden die ja alles interessant… Ich lud unsere Gruppe ein, an diesem besonderen Ort zu singen: „Ein feste Burg ist unser Gott…“ Die inzwischen angekommenen Asiaten begannen zu strahlen und…wir staunten! Sie sangen mit. Zwar völlig anderer Text. Aber die Melodie verband und wir bemerkten dankbar und mit großer Freude, dass wir dasselbe singen und wir aus demselben Grunde hier sind.
Sie stellten sich kurz darauf als Gemeindemitglieder einer lutherischen Gemeinde aus Süd-Korea vor. „Pray for us!“ bat uns der mitgereiste Pastor.
„Kairos“ ist, wenn Gott uns ganz plötzlich und unerwartet begegnet. Wir erlebten diese Begegnung am Lutherstein so. Es ist wunderbar, wenn Gott unsere eigenen Gedanken so eigenartig ad absurdum führt.
Ich wünsche Ihnen wohltuende Begegnungen mit Menschen und mit Gott in diesem Sommer, die Ihnen nachhaltig bleiben.

Herzlichst Ihr Pfarrer Büchler

Pastor Jan Fischer aus Emmen - Niederlande

Dienstag, 11-07-17 16:27

Luther / Bachreise vom 28.04. bis zum 05.05.2017

Einige Anmerkungen zu Ablauf und Organisation der Reise:

- Der Verlauf der Reise war sehr gut ausgearbeitet u. vorbereitet durch die Reisemission ; alle Absprachen, Abstände, Zeitangaben etc. stimmten. Mit Hilfe der angegebenen Telefonnummern war ein Kontakt zu den Guides einfach herzustellen.

- Zu den Hotels: Beide Hotels waren ordentlich u. sauber, das Hotel in Leipzig
allerdings eine Klasse besser als das in Friedrichroda. Insofern gut, dass wir zuletzt in Leipzig waren … Die Mahlzeiten in den beiden Hotels waren gut bis sehr gut.

- Zu den einzelnen Besichtigungen u. Führungen: in Schmalkalden, Eisenach, Erfurt, Eisleben, Halle u. Wittenberg hatten wir engagierte Damen u. Herren, die nicht nur etwas zu erzählen hatten, sondern die jeweilige Stadt auch mit Witz u. Anekdoten näherbringen konnten. Insbesondere die letzte Führung in Wittenberg war inhaltlich hervorragend!

- Beim Besuch der Hochzeitskirche von Bach in Dornheim erlebten wir eine sehr positive Überraschung: obwohl im Programm stand, dass wir diese Besichtigung selber durchführen mussten, wurden wir vom Vorsitzenden des Trägervereins der Kirche, Herrn Neuman, willkommen geheissen. Er hat uns sehr engagiert u. mit viel Liebe von “seiner” Kirche erzählt. Da wäre man gern länger geblieben. Super!

- Die Quiet – vox geräte haben prima funktioniert. Wir sind froh, dieses Angebot genutzt zu haben.

- Zu den Orgelbespielungen: das hat gut geklappt, mit einem tollen Abschluss in Naumburg. Unsere Gruppe hat dies als sehr gut erfahren, ein absoluter Pluspunkt der Reise!

Emmen, 6. Mai 2017
Pastor Jan Fischer

Peter Endler aus Bad Honnef

Sonntag, 09-07-17 16:24

Feedback Reise "Reformation in Mitteldeutschland vom 18.05. - 23.05.17

Zusammenarbeit mit Veranstalter "Reise Mission"
Unkompliziert, offen, freundlich - kurz perfekt. Das Modell, eine Reise von einem Kooperationspartner unter Nutzung seiner Kompetenz ausarbeiten zu lassen, war erfolgreich. Preis-Leistung stimmt. Bei eigener Planung sind kaum Kostenersparnisse möglich. Die geplanten Transferzeiten mit dem Bus stimmten; wir waren immer pünktlich an den Treffpunkten.

Eine gut geplante Reise, die auf positive Resonanz der Mitreisenden stieß. Aufgrund der guten Planung war die Reise ohne Probleme zu leiten. Ich freue mich auf eine weitere Zusammenarbeit.

gez.
Peter Endler

 

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