deutsche version
Schriftgröße: Schriftgröße vergrößern Schrift in Standardgröße Schriftgröße verkleinern

Schweiz, 4 Tage

Auf Spuren von Calvin - Basel, Genf, Bern

Preis p. P. ab EUR:
 365
Einzelzimmerzuschlag in EUR:
 
Reisenummer:
 CH - 10104


  • Programm

    1. Tag: Frühzeitige Abfahrt im modernen Fernreisebus in das Zentrum der Nordschweiz nach Basel, wohin Calvin 1535 flüchtete, als in Paris eine Verfolgungswelle der Hugenotten ausbrach. Insgesamt war Calvin bis 1556 15-mal in Basel, der Buchdruckerstadt; in der er auch sein Hauptwerk "Institutio Christianae religionis" veröffentlichte. Trotz seiner langen Basler Wirkungszeit erinnert heute kein einziger Ort an den Reformator. Stadtführung durch Basel vorbei an Stadttoren, an der Universität, am Rathaus, am Basler Münster, an der Barfüsserkirche und verschiedenen Museen. Weiterfahrt am malerisch sehr reizvollen Genfer See entlang nach Genf. Hotelbezug für 3 Nächte in/bei Genf.

    2. Tag: Genf, der europäische Sitz der UNO wird auch "Hauptstadt des Friedens" genannt. Die Kulturstadt Genf gilt auch als Stadt der Parks. Neben Calvin weilte hier u. a. auch der berühmte französisch-schweizerische Schriftsteller und Philosoph Jean Jacques Rousseau. Stadtrundfahrt in Genf mit u. a. der Kathedrale St. Pierre, dem Palais des Nations, Place du Bourg-de-Four, gilt als ältester Platz der Stadt und verschiedenen Gärten und Parks. Eine der besterhaltenen alten Straßen ist die Grand-Rue. Der Rest des Tages steht in Genf zur freien Verfügung. Es besteht die Möglichkeit eines der vielen Museen zu besuchen. Das Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum in Genf dokumentiert die Geschichte und die Aktivitäten der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. Neben der Dauerausstellung werden im Museum auch wechselnde Sonderausstellungen gezeigt. Darüber hinaus besitzt das Museum eine Reihe von Sammlungen und verwahrt Deponate des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz und der internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften. Das Musée Ariana beherbergt Schweizer Keramik- und Glaskunst und das Musée d'Ethnographie de la Ville de Genève ist ein Völkerkundemuseum. Darüber hinaus kann sich auch im Botanischen Garten, im Englischen Landschaftsgarten oder am Genfer See mit der Jet d'eau, eine Wasserfontäne mit einem 140 Meter hohen Wasserstrahl, gilt als Wahrzeichen der Stadt; erholt werden. Rückkehr zum Hotel in Genf.

    3. Tag: Genf. Der Franzose Jean Calvin kam 1536 zum erstmals nach Genf, nachdem er mit der römisch katholischen Kirche gebrochen hatte. Genf war zu dieser Zeit noch kein Teil der Eidgenossenschaft, pflegte jedoch enge Beziehungen zu Bern und Zürich. 1538 verließ Calvin Genf wieder, da die Bevölkerung gegen seine strengen moralischen Vorgaben revoltierte. 1541 holten ihn seine Anhänger zurück, dann setzte er sein Reformationswerk fort. An seiner Haltung hatte sich nichts geändert, aber seine Maßnahmen waren diesmal effizienter. Calvin gelang es diesmal, die Regierung von seinen Grundsätzen zu überzeugen. Er propagierte harte Arbeit und erklärte Wohlstand für eine Belohnung Gottes. Diese Philosophie begünstigte die Entwicklung des modernen Kapitalismus. Calvin setzte sich für gute Ausbildung in Wissenschaft und Kunst ein und förderte auch Handwerk und Handel, so dass sich Genf zu einer florierenden Stadt entwickelte. Gang zum Collège Calvin, einer allgemeinbildenden höheren Schule der Sekundarstufe II. die 1559 von Calvin gegründet wurde und damit zu den ältesten öffentlichen Schulen der Welt gehört. Besichtigung des Auditoriums Calvin, eine Kapelle (Spende), und des Internationalen Reformationsdenkmals, das an die internationale Ausstrahlung der Genfer Reformation erinnert. Besuch des neuen Internationalen Museums der Reformation. Es befindet sich in einem Patrizierhaus (Masion Mallet) in der Nähe der Kathedrale Saint Pierre. Mittagspause. Der Rest des Tages ist für eigene Unternehmungen frei verfügbar. Rückkehr zum Hotel in Genf.

    4. Tag: Fahrt in die schöne Hauptstadt der Schweiz nach Bern, 1191 gegründet, Geburtsort Einsteins. 1528 ging Bullinger zum Religionsgespräch nach Bern, worauf hin sich die Stadt Bern zur Reformation bekannte. Nach dem großen Brand von 1405 wurde die Altstadt neu in Sandstein im Stil der Renaissance errichtet. Das Stadtensemble mit den stiltypischen Arkaden ist weitgehend in seiner ursprünglichen Form erhalten und UNESCO-Welterbe. Bern gilt heute als eines der großartigsten Beispiele mittelalterlichen Städtebaus in Europa. In seiner Blütezeit im 16. und 17. Jh. entwickelte sich Bern zum größten Stadtstaat nördlich der Alpen. Stadtführung in Bern. Figurenbrunnen aus der Renaissance, das Münster und die einzigartige Dächerlandschaft prägen das Stadtbild. Die romantische Altstadt erstreckt sich vom Scheitel der Aareschlaufe mit Untertorbrücke, Mattenenge und Nydeggbrücke, über den Moränenhügel westwärts bis in den Bereich der einstigen Schanzen und Gräben, heute Kleine Schanze, Hirschengraben, Bubenbergplatz, Bahnhofplatz und Bollwerk. Mittagspause. Antritt der Heimfahrt zum Ausgangspunkt der schönen und interessanten Bildungsreise.

    (Änderungen im Reiseverlauf vorbehalten)

  • Leistungen

    Fahrt und Ausflüge im modernen, Fernreisebus mit erfahrenen Fahrern; Übernachtungen in landestypischen Mittelklasse-Hotels im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC, Halbpension (Frühstück und Abendessen); Kurtaxe, örtliche deutschsprachige fachkundige Führungen, tlw. Eintrittsgelder lt. Programm; Karten- und Informationsmaterial.

  • Nicht enthalten

    Trink- und Eintrittsgeld, Getränke, persönliche Ausgaben, evtl. Kraftstoffzuschlagserhöhung. Führung im Internationalen Museum der Reformation (ca. EUR 170).

  • Einreisebestimmungen

    Deutsche Staatsbürger benötigen zur Einreise einen gültigen Reisepass oder Personalausweis.