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Italien, 7 Tage

Auf den Spuren der Waldenser - Bildungs- und Begegnungsreise der Kirchengemeinde

Preis p. P. ab EUR:
 525
Einzelzimmerzuschlag in EUR:
 auf Anfrage
Reisenummer:
 ITE50


  • Programm

    1. Tag: Fahrt im modernen Fernreisebus nach Italien in Richtung Piemont zum Gästehaus. Zimmerbezug für 6 Nächte in der Unterkunft der Waldenser in Torre Pellice.

    2. Tag: Torre Pellice. Nach dem Frühstück Besuch des historische Museums der Waldenser. Hier wird die Geschichte vom Anfang der Waldenserbewegung (1170) bis heute gezeigt. Zu sehen sind Schautafeln zu den verschiedenen Epochen, Original-Dokumente (darunter historische Bibeln), Zeichnungen und Fotos. Besuch der Waldenserkirche aus dem Jahre 1852, die auf die Initiative des Englischen Generales Charles Beckwith erbaut wurde. Mittagspause. Anschließend Fahrt ins Angrogna-Tal und Besichtigung des Denkmals von Chanforan, es steht an dem Ort, an dem die Waldenser 1532 den Beschluss fassten, sich der reformatorischen Bewegung anzuschließen. Weiter zur Dorfschule (Backwithschule), zum Museum der waldensischen Frauen, zur Barbenschule und zum Tempel des Pradeltorno. Rückfahrt ins Pilgerhaus und Abendessen.

    3. Tag: Turin. Fahrt in das Stadtzentrum, hier Beginn des geführten Stadtrundgangs, u.a. zum Wahrzeichen Turins, dem Mole Antonelliana, das bei seiner Erbauung im späten 19. Jh. als Synagoge geplant war. Heute befindet sich darin das internationale Filmmuseum. Besuch der Kathedrale Duomo die San Giovanni aus dem 15. Jh., welche das Turiner Grabtuch beherbergt. Dieses stellt eine der wichtigsten Reliquien der christlichen Tradition dar. Die Sindone befindet sich in einem klimatisierten und bewachten Reliquienbehälter und wurde zuletzt im Jahre 2015 im Rahmen der Expo ausgebreitet und der Öffentlichkeit im Dom zugänglich gemacht. Gang zum Palazzo Reale, Palast der Könige von Piemont-Sardinien und späterer Sitz des Königreichs Italien. Unweit befindet sich der Palazzo Madama, der aus einem mittelalterlichen Teil und einem barocken Anbau besteht und heute die städtische Sammlung für antike Kunst beherbergt. Auf Wunsch Rundgang durch den Palazzo dessen Ausstellung die Geschichte der Kunstwerke mit der des Gebäudes kombiniert. Am Nachmittag Fahrt auf den Superga Hügel, wo sich ein imposanter Panoramablick über Turin und die Alpenkette anbietet. Besuch der Basilika Superga mit der Kripta der Savoyer. Die Basilika, die zu den Meisterwerken des berühmten Architekten Filippo Juvarra zählt, wurde 1706 von der Dynastie Savoyen in Auftrag gegeben. Auf Wunsch Besuch der heiligen Messe in einer der Kirchen Turins. Rückfahrt ins Pilgerhaus und Abendessen.

    4. Tag: Ausflug nach Val Germanasca. Die Waldenserkirche aus dem 16. Jahrhundert ist die einzige, die 1686 von der Zerstörung verschont blieb, weil sie als katholische Kirche benutzt werden sollte. Seit 1975 beinhaltet sie ein kleines Museum, das die religiöse Geschichte des Tals dokumentiert. Weiterfahrt in das internationale Begegnungszentrum "Agape", auf Wunsch gemeinsames Mittagessen (Mindestteilnehmerzahl von 20 Personen). Nachmittags Besuch der Talgminen und Pomaretto mit der Lateinschule. Rückfahrt ins Pilgerhaus und Abendessen.

    5. Tag: Fahrt nach Alba; dort Rundgang durch die Altstadt mit ihren alten Kirchen und mittelalterlichen Türmen. Besuch des Doms San Lorenzo, ein Bauwerk, das vermutlich im 12. Jh. im romanischen Stil erbaut wurde, 1486 aber neu erbaut und später mehrmals renoviert wurde. Dann Beginn der Panoramatour durch das weltbekannte Wein-gebiet Langhe, das reich an "Nebbiolo"-Weinbergen ist, aus dessen Trauben der bekannte Barolo produziert wird. Besichtigung des Grinzane Cavour Schlosses, eines der antiksten und prunkvollsten Schlösser der Langhe. Das massive Bauwerk verfügt über zwei viereckige Türme - einen breiten und stämmigen sowie einen hohen und schmalen -, die mit zwei weiteren zylindrischen Türmen verbunden sind. Derzeit befinden sich im Schloss die piemontische Önothek Cavour und ein Volkskundemuseum. Die Rundfahrt endet an einem für die Region typischen Weingut. Einkehr zur 5er Weinprobe mit Grappa und Imbiss, später Abendessen auf dem Weingut. Rückfahrt zum Hotel.

    6. Tag: Fahrt in die Provinz Cuneo nach Saluzzo. Geführter Rundgang durch das historische Stadtzentrum, die eine der schönsten Altstädte im Gebiet Cuneos ist. Sie war die Hauptstadt der Markgrafen von Saluzzo bis 1548, und bewahrt noch heute Zeugnisse ihrer glänzenden Vergangenheit in den engen und steilen Gassen seines Stadtkernes. Besichtigung der hervorragend erhaltenen Zisterzienserabtei Staffarda, eines der beeindruckenden Klöster in Piemont, welches zwischen den Jahren 1135 und 1138 einige, von einigen der ligurischen Abtei von Tiglieto stammende Mönche auf einem unbebauten "la staffarla" genannten Grundstück, auf Geheiß des Marquis von Saluzzo, gegründet wurde. Zu-nächst wurde eine Kirche und sofort danach der ständige Sitz errichtet. Wie es die Regel der Zisterzienser besagt, bauen die Mönche eine kleine "Stadt", welche die Kirche, den Kreuzgang, das Refektorium, das Gebäude der Laienbrüder, die Fremdenherberge, die Markthalle und die Bauernhäuser beinhaltet. Der gesamte Komplex ist auf einer leichten Schrägachse erbaut, die den Sonnenwechsel im Verlauf des Tages zu verfolgen ermöglicht. Rückfahrt ins Pilgerhaus und Abendessen.

    7. Tag: Antritt der Heimfahrt zum Ausgangspunkt der Reise.

    (Änderungen im Reiseverlauf vorbehalten)

  • Leistungen

    Fahrt und Ausflüge im modernen Fernreisebus mit erfahrenem Fahrer, Unterbringung im Pilgerhaus Foresteria Casa Valdese im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC, Halbpension (Frühstück und Abendessen), deutschsprachige, örtliche fachkundige Stadt- und Kirchenführungen, Weinverkostung mit Imbiss, Karten- und Informationsmaterial.

  • Nicht enthalten

    Trinkgeld, evtl. City Tax, Eintritte, Getränke, Fakultatives, persönliche Ausgaben, evtl. Kraftstoffzuschlagserhöhung.

  • Einreisebestimmungen

    Deutsche Staatsbürger benötigen bei Einreise einen gültigen Reisepass oder Personalausweis.