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Georgien-Armenien-Aserbaidschan

Bereits vor 1,8 Millionen Jahren siedelten Menschen in Georgien. Der Schädel eines Homo erectus, der 1999 in einem Kaukasustal geborgen wurde, zeigt, dass die ursprünglich aus Afrika stammenden Menschen ihren ersten europäischen Siedlungsplatz in Georgien hatten. Das antike Kolchis ist aber auch ein Land der Sagen, Mythen und Legenden. Seit der Antike führten wichtige Handelsrouten, die den Norden Europas mit dem Orient verbanden, durch das Kaukasusland. Umso mehr besinnen sich die Georgier heute wieder auf das Christentum als ihre nationale Identität. Georgien hat dank unterschiedlicher Klimazonen eine hohe Artenvielfalt. Der World Wide Found For Nature (WWF) zählt Georgien zu den 238 wichtigsten Ökoregionen der Erde.

Religion: 83,9 % der Bevölkerung gehören zur orthodoxen Kirche. Muslime stellen rund 10 %.

Die christliche Kulturgeschichte Armeniens, Binnenstaat des Kaukasus ist reich. Das kleine Gebirgsland zwischen Aserbaidschan und der Türkei erhob vor 1.700 Jahren als erstes Land das Christentum zur Staatsreligion. Der Legende nach brachte der Apostel Thaddäus den Speer einst nach Armenien, wo er heute im Klostermuseum Etschmiadsin aufbewahrt wird. Heute gehört der Großteil der Armenier zur armenischen Apostolischen Kirche, dessen Haupt dem römisch-katholischen Papst gleichgestellt wird. 1915 wurden zahlreiche Armenier von der türkischen Regierung deportiert. Der Streit um die Anerkennung des Genozids belastet bis heute die Beziehungen zwischen der Türkei und Armenien.

Religion: 94 % der Bevölkerung gehören zur armenischen Apostolischen Kirche. Die katholische Minderheit entspricht 4 % der Bevölkerung. Die Kurden Armeniens (1,3 %) sind häufig Muslime.

 

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