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Deutschland, 6 Tage

Auf Silbermanns Spuren durchs Erzgebirge

Preis p. P. ab EUR:
 515
Einzelzimmerzuschlag in EUR:
 auf Anfrage
Reisenummer:
 DEP12


  • Programm

    1.Tag: Abfahrt vom Heimatort in die alte sächsische Bergstadt Freiberg im Erzgebirge. Unterwegs Möglichkeit zum Zwischenstopp. Fahrt zum Hotelbezug für 5 Nächte in Freiberg. In der Vorweihnachtszeit besteht die Möglichkeit zum Besuch eines der schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland, dem Freiberger Christmarkt. Abendessen im Hotel.

    2. Tag: Freiberg. Sonntags Möglichkeit zur Teilnahme am Gottesdienst im Dom St. Marien. Der Dom ist berühmt für seine Goldene Pforte, die beiden Silbermannorgeln, den Lettner und die Fürstengrablege. Im Anschluss Stadtführung durch Freiberg, bekannt als Berghauptstadt, Orgelstadt und Silberstadt. Vor allem we-gen der reichen Silbervorkommen wählte Gottfried Silbermann Freiberg als Heimat und Orgelbauwerkstätte, als er 1711 als Orgelbaumeister aus Frankreich zurückkehrte. Wegen des günstigen Bezuges von Baumaterial aus den umliegenden Silberbergwerken und der kooperativen Handwerker sollte Freiberg bis ans Lebensende sein Zuhause bleiben. Geführter Rundgang in der historischen Freiberger Altstadt, vorbei am Silbermannhaus zu den Kirchen St. Petri und Jacobi, der spätgotischen Hallenkirche, in denen die Orgeln des Orgelbauers Silbermann bewundert werden können. Mittagspause. Fahrt nach Grünhainichen. Die Gemeinde ist nach Seiffen das zweitgrößte Zentrum der Holzspielwarenherstellung im Erzgebirge. 1915 gegründet, stellt die Manufaktur bis heute in Handarbeit die bekannten Grünhainicher Engel und Blumenkinder her. Am Schautag kann den ausgebildeten Malerinnen beim Fertigen der Figuren zugesehen werden, außerdem besteht die Möglichkeit zum Erwerb eines Souvenirs. Anschließend Rückfahrt.

    3. Tag: Fahrt nach Cranzahl zur Fahrt mit der Fichtelbergbahn. Los geht es am Spurwechselbahnhof Cranzahl. Dort können Sie von der Erzgebirgsbahn (Normalspur) auf die Schmalspurbahn umsteigen. Danach schlängelt sich der Dampfzug leicht ansteigend bis zum ersten Halt im Sehmatal, dem Haltepunkt Unterneudorf. Vom sogenannten "Stachelbeerbahnhof" aus sind es wenige Minuten Fahrzeit durch das beschauliche Dörfchen "Neudorf" bis zum nächsten Halt, dem Bahnhof Neudorf. Berühmt geworden ist Neudorf durch die Räucherkerzenherstellung "Zum Weihrichkarzl". Mit der Ausfahrt aus dem Bahnhof geht es bis zum Haltepunkt Vierenstraße erstmals steiler bergan. Hat die Bimmelbahn wieder Fahrt aufgenommen, geht es nun stetig und steil bergauf. Ein geschlossenes Waldgebiet zieht an den Reisenden vorüber. Der Heizer hat hier kräftig zu tun, denn nur mit Volldampf erreicht die Bahn den nächsten Bahnhof Kretscham-Rothensehma. Und weiter schnauft die alte Dame bis Niederschlag. Entlang des Pöhlbaches, der Grenze zur Tschechischen Republik, dampft sie über Hammerunterwiesenthal und Unterwiesenthal zum Endbahnhof Kurort Oberwiesenthal. Spätestens wenn die Fichtelbergbahn dann kurz vor dem Oberwiesenthaler Bahnhof über das mächtige, 110 m lange und 23 m hohe Hüttenbachviadukt schnauft, wird die Dampfzugfahrt zu einem Erlebnis. Ankunft in Oberwiesenthal, kurz Freizeit zur Erkundung von Oberwiesenthal, Abholung durch den Bus und Fahrt nach Annaberg-Buchholz, dem kulturellen Zentrum des westlichen Erzgebirges. Adam Ries zog es 1522 oder 1523 in die noch junge, vom Bergbau geprägte Stadt Annaberg. Im Traubuch der Annaberger St.-Annen-Kirche ist 1525 die Hochzeit des Paares vermerkt". Ein Adam-Ries-Denkmal steht an der St. Trinitatiskirche in Annaberg-Buchholz. Möglichkeit für einen individuellen Spaziergang über den Weihnachtsmarkt und den historischen Marktplatz zur St. Annenkirche, der wohl größten spätgotischen Hallenkirche in Sachsen mit dem berühmten Bergknappschaftsaltar. Rückfahrt.

    4. Tag: Ausflug nach Seiffen, dem Zentrum der sächsischen Spielwarenindustrie. Jahrhunderte alte Traditionen, die nicht zuletzt von der einzigartigen erzgebirgischen Handwerkskunst geprägt wurden, sind hier weitest gehend erhalten geblieben. Möglichkeit zur Teilnahme einer öffentlichen Kurzführung in der Bergkirche. Danach Besuch der Schauwerkstatt der Seiffener Volkskunst eG. Das Unternehmen wurde 1958 gegründet und zeigt die Vielfalt der erzgebirgischen Handwerkstechniken. Führung durch die Schauwerkstatt, wo die Entstehung der Figuren vorgestellt wird. Im Anschluss Herstellung eines original erzgebirgischen Räuchermännchens, das unter Anleitung von Kunsthandwerkern montiert und bemalt werden kann. Dieses individuelle Souvenir darf als Erinnerung mitgenommen werden. Im Anschluss je nach Saison, Freizeit für einen Bummel über den Seiffener Weihnachtsmarktes. Fahrt nach Neuhausen und individuelle Besichtigung des "Nussknackermuseums", mit dem größten Nussknacker der Welt.

    5. Tag: Fahrt in das kulturträchtige "Elbflorenz" Dresden. Die berühmten restaurierten Bauten im Renaissance- und Barockstil zieren das Stadtbild. Möglichkeit zur Teilnahme an der Orgelandacht in der Frauenkirche mit anschließend zentraler Führung. Danach Stadtrundfahrt und Rundgang auf den Spuren von Gottfried Silbermann, u. a. zum Theaterplatz, zum Altmarkt mit der protestantischen Kreuzkirche, zum Boulevard am Goldenen Reiter, Reiterstandbild Augustus´ des Starken; zum Palais im Großen Garten, über das "Blaue Wunder", der kühnen Brückenkonstruktion von 1893, am Elbufer entlang mit Blick auf die drei imposanten Elbschlösser; zur Elbbrücke und zur Brühlschen Terrasse. Gang zur Semperoper, die der einflussreichste Minister Brühl 1739 bauen ließ; zum Zwinger, in dem sich seit 1722 die Gemäldegalerie befindet. Gang zum wiedererrichteten Schloss mit dem Grünen Gewölbe, zum Fürstenzug und zum Neumarkt; danach zur katholischen Hofkirche neben dem Residenzschloss. Die aus Sandstein errichtete,größte Kirche Sachsens, ist eines der letzten und schönsten großen Bauwerke des römischen Barock. Mit Silbermann hat Sachsen einen der bedeutendsten Orgelbauer Deutschlands zum Sohn. Er verlieh dem mitteldeutschen Orgelbau ein unverwechselbares Gesicht und beeinflusste durch sein Talent nachfolgende Generationen von Orgelbauern. In der Hofkirche ist die letzte, größte und wohl schönste Silbermann-Orgel erhalten. Sie wurde 1750 - 1754 erbaut und gilt als besonderer Schatz, da sie durch rechtzeitiges Auslagern ins Kloster Marienstern vor der furchtbaren Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945 bewahrt werden konnte. In der Vorweihnachtszeit besteht die Möglichkeit zu einem Bummel über den Dresdner Striezelmarkt.

    6. Tag: Freiberg. Möglichkeit zum Besuch des Stadt- und Bergbaumuseum. In einem eindrucksvollen, spätgotischen Gebäude hat eines der ältesten Museen Sachsens sein Domizil. Verschiedene Präsentationen führen in die Welt des berühmten Freiberger Erzbergbaus ein und zeigen wichtige Sachzeugen der Geschichte der Silberstadt. Oder Fahrt zum Schloss Freudenstein in Freiberg. Individueller Gang durch die Ausstellung "terra mineralia", der größten und schönsten Mineralienschau in Deutschland. Über 3500 Edelsteine, Mineralien und Meteoriten sind im modernen Ambiente in den historischen Gemäuern ausgestellt. Antritt der Rückreise zum Ausgangspunkt der Reise.

    (Änderungen im Reiseverlauf vorbehalten)

  • Leistungen

    Fahrt im Fernreisebus, Übernachtung im Mittelklasse Hotel im DZ mit Dusche/WC und Halbpension (Frühstück und Abendessen), örtliche; fachkundige Führungen in Freiberg, Dresden, Schauwerkstatt Seiffen (inkl. Basteln), Eintritt Nussknackermuseum, Fichtelbergbahn, Informationsmaterial.

  • Nicht enthalten

    Trinkgelder und weitere Eintrittsgelder, Getränke, persönliche Ausgaben, evtl. Kraftzuschlagserhöhungen.