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Deutschland, 4 Tage

Unterwegs auf der Notenspur in Leipzig und Ausflug nach Halle oder Köthen

Preis p. P. ab EUR:
 295
Einzelzimmerzuschlag in EUR:
 auf Anfrage
Reisenummer:
 D - 40304


  • Programm

    1. Tag: Fahrt im Fernreisebus nach Leipzig, Stadtrundgang, beginnend am Neuen Gewandhaus zu Leipzig. In der Goldschmidtstraße 12 steht das einzige erhalten gebliebene Wohnhaus und gleichzeitige Sterbehaus Felix Mendelssohn Bartholdys. In der Talstraße 10 weilte Edvard Grieg bis zu seinem Tod oft in Begleitung seiner Frau. Die Musikbibliothek Peters wurde von Max Abraham gegründet, dem Inhaber des Musikverlags C. F. Peters. Eröffnet wurde sie Anfang 1894 in der Königstraße 26 (heute Goldschmidtstraße). Im GRASSI-Museum kann man die größte Musikinstrumentensammlung Deutschlands sehen. Weiter zu dem zum Park umgestalteten Alten Johannisfriedhof. Nach ihrer Eheschließung bezogen Robert Schumann und Clara Wieck das "Logis Erste Etage rechts" in der Inselstraße 18. Wichtig in Leipzig war auch das Verlagswesen, das vorrangig im Grafischen Viertel angesiedelt war. Richard Wagner, in Leipzig im Hause "Zum Roten und Weißen Löwen" am Brühl geboren und in der Thomaskirche getauft. Die Oper Leipzig wurde vor 320 Jahren gegründet. Zeit zur freien Verfügung zu Innenbesichtigungen in Eigenregie. Hotelbezug für 3 Nächte in Leipzig.

    2. Tag: Fortsetzung der Notenspur. Die Nikolaikirche, für deren Kirchenmusik Bach verantwortlich war, mit der Nikolaischule ist einer der wenigen noch erhaltenen Wagner-Orte. Im Alten Rathaus befinden sich Reliquien der Leipziger Musikgeschichte. Beethoven weilte einmal in Leipzig, ihm ist ein "Kunstort" gewidmet: das Museum der bildenden Künste; weiter "Zum Coffe Baum", ältestes Kaffeehaus Deutschlands. In der Klostergasse 9 erinnert ein Portal an das Hôtel de Saxe. Die Thomaskirche und davor das Bachdenkmal. Das Bosehaus ist heute ein liebevoll gestaltetes Bach-Museum. Im Hof des alten Gewandhauses am Neumarkt wurde das Conservatorium der Musik eröffnet. Das alte Leipziger Gewandhaus wurde an Gewandgäßchen und Universitätsstraße errichtet. Die Universitätssängerschaft St. Pauli, die von Max Reger geleitet wurde, gehörte zu den ersten Studentenchören. Der glänzende Kubus wurde speziell für Proben und Tonaufnahmen entworfen. Ende des Rundgangs und Zeit zur freien Verfügung zu Innenbesichtigungen in Eigenregie. Sehenswert die Mädlerpassage mit "Auerbachs Keller" und das Neue Rathaus. 15 Uhr Motette (samstags) oder 18 Uhr Motette (freitags) meist des Thomanerchores in der Thomaskirche.

    3. Tag: Ausflug nach Halle. Geführter Stadtrundgang durch die Altstadt mit Besichtigung u. a. über den Marktplatz zur Marktkirche St. Marien, in der Luther predigte. Die Lutherkanzel und ein Denkmal erinnern daran. In der Sakristei wird Luthers Totenmaske aufbewahrt. Auf Wunsch Besuch im Geburtshaus des großen Bach-"Antipoden" Händel, des Händelhauses und Besuch der Franckeschen Stiftungen (montags geschlossen). Die Bibliothek dieser Stiftungen gehört zu den bedeutenden Barockbibliotheken Deutschlands. Auf Wunsch Besuch der Halloren-Fabrik. Rückfahrt zum Hotel.
    ODER
    Ausflug nach Köthen, wo J. S. Bach von 1717 bis 1723 als Hofkapellmeister wirkte. Stadtrundgang in Köthen mit Besuch der St. Agnus Kirche mit Gemälden von Cranach und Pesne sowie weitere Besichtigungen, u. a. im Köthener Schloss. Rückfahrt zum Hotel.

    4. Tag: Nach dem Frühstück Antritt der Heimfahrt zum Ausgangspunkt der Reise.

    (Änderungen im Reiseverlauf vorbehalten)

  • Leistungen

    Fahrten und Ausflüge im klimatisierten Fernreisebus mit erfahrenen Fahrern; Unterbringung in guten Mittelklasse-Hotels bzw. kirchlichen Gästehäusern im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC; i. d. R. Halbpension (Frühstück und Abendessen); Eintrittsgelder z. T.; Karten- und Informationsmaterial.

  • Nicht enthalten

    Zum Teil Eintritts- und Trinkgeld, persönliche Ausgaben, evtl. Fakultatives, evtl. Kraftstoffzuschlagserhöhung.