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Deutschland, 5 Tage

1000 Jahre Grundsteinlegung Merseburger Dom

Preis p. P. ab EUR:
 470
Einzelzimmerzuschlag in EUR:
 85
Reisenummer:
 DES60


  • Programm

    1. Tag: Fahrt im Fernreisebus entlang der UNESCO Welterbestätten Sachsen-Anhalts zunächst nach Naumburg. Stadtrundgang in Naumburg mit malerischen Naumburger Marktplatz. Die Gebäude rings um den Markt entstanden nach dem Stadtbrand von 1517. Luther weilte im Gebäude Markt 3 auf seiner Fahrt zum Reichstag nach Worms hier. Weiter zum Wahrzeichen der Ratsstadt die Stadtpfarrkirche St. Wenzel, hervorhebenswert ist die wertvolle Innenausstattung wie der barocke Hochaltar von 1680 sowie zwei Gemälde aus der Werkstatt von Lucas Cranach d. Ä. Bemerkenswert ist die Grabplatte von August Leubelfing, der Page des Schwedenkönigs Gustav Adolf, der wie sein König 1632 in der Schlacht bei Lützen fiel. Das Prunkstück der Wenzelkirche ist die Hildebrandt-Orgel, ein Juwel barocker Orgelbautradition; weiter zum ältesten Naumburger Bürgerhaus "Hohe Lilie" direkt am Marktplatz gelegen. Sie fällt durch ihren spätgotischen Staffelgiebel mit Maßwerkblenden ins Auge. Gang zum Marientor, das einzig erhaltene Stadttor, zur barocken Marienkirche, deren Gründung auf das 12. Jahrhundert zurück geht und 1712 bis 1730 an der Stelle einer alten Hospitalkapelle erbaut wurde. Spaziergang durch die Jüdengasse, Gedenktafeln in der Tordurchfahrt er-innern an die Ausweisung der Juden aus Naumburg vor mehr als 500 Jahren und an die Naumburger Juden, die Opfer des Holocaust wurden. Seit 1350 war die Jüdengasse das Wohnviertel der Naumburger Juden. Geführter Besichtigungsrundgang durch den Naumburger Dom "St. Peter und Paul", dem viertürmigen Wahrzeichen der Stadt. Der Dom ist Antragsobjekt der Bundesrepublik Deutschland an die UNESCO zum Welterbe an Saale und Unstrut, der Antrag schließt auch die Altstadt Naumburgs mit ein. Er ist eines von den be-deutendsten Beispielen der Baukunst der späten Romanik und der frü-hen Gotik. Auch die Stifterfiguren - insbesondere die Uta - sind weltbekannt. Weiterfahrt ca. 10 km nach Freyburg (Unstrut). Führung durch die Rotkäppchensektkellerei mit anschließender Sektverkostung. Fahrt zum Hotelbezug für 4 Nächte in Merseburg.

    2. Tag: Fahrt nach Merseburg, eine der ältesten Städte im mitteldeutschen Raum. Sie gilt als Heimstatt der Merseburger Zaubersprüche, das einzige älteste althochdeutsche Sprachzeugnis germanischen Heidentums. Oberhalb der Saale überragt malerisch das vieltürmige Dom- und Schlossensemble der Stadt, angrenzend der wunderschöne Schlossgarten, aufgenommen in das kulturhistorische Netz "Gartenträume - Historische Parks in Sachsen-Anhalt". Mit der bekannten Rabensage wurde der Rabe Maskottchen der Kreisstadt des Saalekreises. Der Dom feiert 2015 seine 1000jährige Grundsteinlegung. Der Dom St. Johannes und Laurentius, eines der Merseburger Baudenkmale auf der Touristikroute "Straße der Romanik". Ehrwürdige Kurien, die Kunst und Erlebnisgastronomie beherbergen, schmucke Bürgerhäuser wie auch großzügige Parkanlagen geben dem ehemaligen Bistums- und Herzogssitz seine individuelle Atmosphäre. Rundgang durch den Dom. Der bedeutende Bauherr schuf nicht nur den bis heute stadtbildprägenden Merseburger Dom sowie das Schlossensemble, er verwaltete auch die Universität in seiner Tätigkeit als Kanzler. Weiterfahrt nach Halle. Besuch und Führung durch die Franckeschen Stiftungen. Die Stiftungen beinhalten eine Vielzahl an kulturellen, wissenschaftlichen und sozialen Einrichtungen. Die historischen Gebäude stehen auf der Vorschlagsliste Deutschlands für die UNESCO Welterbestätten, als weltweit einzigartiges Ensemble sozialer und pädagogischer Zweckarchitektur. Anschließend Besuch des Landesmuseums für Vorgeschichte in Sachsen, welches die Himmelsscheibe von Nebra, die seit Juni 2013 zum UNESCO Weltdokumentenerbe in Deutschland gehört beherbergt. Die Bronzeplatte, die noch aus der Bronzezeit stammt gilt als die weltweit älteste Himmeldarstellung und als eine der wichtigsten archäologischen Funde aus dieser Zeit. Fahrt zurück zum Hotel.

    3. Tag: Fahrt nach Dessau. Von Weimar, wo 1919 das Staatliche Bauhaus von Walter Gropius gegründet wurde, zog die Kunsthochschule 1925 nach Dessau um, wo 1926 das von Gropius entworfene Bauhausgebäude eingeweiht wurde. Es gilt bis heute als Beispiel moderner Baukunst im frühen 20. Jahrhundert. Außerdem wurden Meisterhäuser für die Familien Gropius, Moholy-Nagy, Feininger, Muche, Schlemmer, Kadinsky und Klee errichtet. Das Bauhausgebäude und die Meisterhäuser gehören seit 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO und können besichtigt werden. Weiterfahrt zum Wörlitzer Park bei Dessau, der seit dem Jahr 2000 eine Welterbestätte der UNESCO ist. Schöpfer des Gar-tenreiches war Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau. Er legte den Garten in einer Landschaft an, die von Flüssen, Auenwädern und Wiesen bestimmt wird. Die Schlösser, Parks und Alleen sind in die natürliche Umgebung eingebettet. Das Schloss Luisium mit seinem englischen Garten, das Rokokoschloss Mosigkau, der Landschaftspark Großkühnau und das Schloss Georgium umgeben die Stadt Dessau und bilden eine Einheit mit dem Schloss-und Parkensemble Oranienbaum, sowie dem bedeutendsten Teil, den Wörlitzer Anlagen und dem Schloss Wörlitz. Weiterfahrt in die Lutherstadt Wittenberg, die besonders stark von Martin Luther geprägt ist. Auch Paul Gerhardt - neben Martin Luther der bedeutendste evangelische Liederdichter - hielt sich hier als Student der Theologie auf. Stadtrundgang in Eigenregie zur Schlosskirche "Allerheiligen" mit einer der berühmtesten Türen der Welt, der "Thesentür"; und entlang der historischen Collegienstraße zum Markt mit dem Renaissance-Rathaus und den Denkmälern für Luther und Melanchthon; vorbei an den Cranachhäusern zur Stadtkirche "St. Marien" mit dem Reformationsaltar von Lucas Cranach d. Ä., zum Melanchthonhaus und zum Lutherhaus, dem früheren Klostergebäude, in dem Luther lebte und arbeitete und das heute das größte reformationsgeschichtliche Museum der Welt beherbergt. Rückfahrt zum Hotel.

    4. Tag: Fahrt nach Quedlinburg. Die Altstadt mit Burgberg, Wiperikirche, Münzenberg und Schlossberg mit Stiftskirche St. Servatius gehören seit 1994 zum UNESCO Welterbe. Stadtführung durch die tausendjährige Altstadt, die Fachwerkhäuser aus acht Jahrhunderten beinhaltet, mit Besichtigung von Rathaus und der mächtigen Stiftskirche St. Servatius, die 1017-1129 als romanische Basilika errichtet wurde; weiter zur spätgotischen Hallenkirche St. Benedikti mit Resten des ro-manischen Vorgängerbaus und barocker Innenausstattung. Der 1129 geweihte Dom St. Servatii zu Quedlinburg gehört im deutschsprachigen Raum zu den herausragendsten hochromanischen Bauwerken. Zeit zur freien Verfügung in Quedlinburg. Rückfahrt zum Hotel.

    5.Tag: Fahrt in die Lutherstadt Eisleben. Geführter Rundgang zu Luthers Geburtshaus, über Jahrhunderte schützten und pflegten die Bürger von Eisleben das Geburtshaus des Reformators, über den Marktplatz mit dem Lutherdenkmal, zum Rathaus, mit spätgotischen Bauformen, ein zweigeschossiger Bau mit hohen Giebeln und Zwerchhäusern an den Langseiten. Die überdachte doppelläufige Freitreppe an der Nordseite weist auf die Renaissance hin. Das Rathaus besitzt erst seit dem 19. Jahrhundert im Inneren Treppen, weiter zur "Waage", in der "Waage" wurde Rohkupfer gewogen, der Zehnt an die Mansfelder Grafen sowie das von den Handelshäusern für die Verhüttung vorgeschossene Geld verrechnet, zur Petri/Paulikirche, Taufkirche Martin Luthers, zur Marktkirche St. Andreas, die Pfarrkirche der Altstadt ist noch heute reich ausgestattet. Dazu gehören ein spätgotischer Flügelaltar und kulturhistorische Grabdenkmäler der Mansfelder Grafen. Auf der Kanzel der Kirche hielt Martin Luther am 16. Februar 1546 seine letzte Predigt und zum Sterbehauses Luthers, hier wohnte Martin Luther, als er im Januar 1546 in seine Geburtsstadt kam, um Streitigkeiten der Mansfelder Grafen zu schlichten. Anschließend Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Reise.

    (Änderungen im Reiseverlauf vorbehalten)

  • Leistungen

    Fahrt und Ausflüge im Fernreisebus mit erfahrenem Fahrer; Unterbringung im guten Mittelklasse-Hotel im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC; 4x Frühstück, 4x Abendessen, fachkundige Führungen lt. Programm in Naumburg und Naumburger Dom inkl. Eintritt, Rotkäppchensektkellerei inkl. Eintritt, Merseburger Dom inkl. Eintritt, Franckeschen Stiftungen Halle inkl. Eintritt, Quedlinburg, Eisleben inkl. Eintritt Geb.-und Sterbehaus, Eintritt Landesmuseums für Vorgeschichte Halle, Informationsmaterial.

  • Nicht enthalten

    Trink- und Eintrittsgeld, Führung und Eintritt Tag 3, Quedlinburg Dom, Getränke, persönliche Ausgaben, evtl. Kraftstoffzuschlagserhöhungen.