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Ägypten-Jordanien-Israel

Ägypten, Land der Pharaonen, liegt im Nordosten Afrikas, und zum Teil im Nahen Osten. Mit seinen monumentalen Bauwerken einer längst vergangenen Hochkultur, wie den Tempelanlagen und Pyramiden, den Sphinxen oder Pharaonengräbern entlang des Nils, strahlt es eine große Anziehungskraft aus. Ägypten gehört zum islamischen Kulturkreis, ist aber auch das Land einer der ältesten christlichen altorientalischen Kirchen, der Kopten. Als Gründer der koptischen Kirche gilt der Überlieferung nach Markus, der Verfasser des Markusevangeliums, der im 1. Jahrhundert in Ägypten lebte.
Religion: Islam ist die Staatsreligion. Sunnitische Muslime stellen rund 94 % der Bevölkerung, Christen (v.a. Kopten) 6 %.

In Israel liegen die Wurzeln des Judentums und des Christentums. Hier wirkten Abraham, David und die Propheten. Vor 3000 Jahren machte König David Jerusalem zur Hauptstadt seines Reiches. Sein Sohn, der weise König Salomo, ließ den Tempel an dem Ort errichten, wo sich heute der muslimische Felsendom befindet. Juden finden sich an der Klagemauer - ihrem heiligsten Ort - zu Gebet und religiösen Feiern zusammen.
Israel ist das Land, in dem Jesus Christus gelebt und gewirkt hat und von dem die Jünger ausgesandt wurden. Christen aller Konfessionen pilgern durch Israel auf den Spuren Jesu und der Erzväter. Wer am See Genezareth, durch Nazareth oder durch Jerusalem geht, befindet sich auf historischem Boden und erreicht die heiligen Stätten. Und immer wieder werden bei Ausgrabungen neue biblische Stätten freigelegt. Für Muslime ist Jerusalem auch von großer Bedeutung, denn es gilt traditionell als drittheiligste Stadt des Islams.
Israel ist ein anerkannter Staat seit der Unabhängigkeitserklärung durch David Ben Gurion im Jahr 1948. Trotz der schwierigen politischen Beziehungen mit den arabischen Nachbarländern ist das Land in einem langen und komplexen Friedensprozess mit der palästinensischen Regierung eingebunden.
Religion: 75,6 % der Bevölkerung gehören der jüdischen Religion an. 16 % sind Muslime und 2 % Christen.

Wüste, Muezzin und biblische Stätte. Die Haschemitische konstitutionelle Monarchie Jordanien ist in Vorderasien vom kulturhistorischen und religiösen Reichtum geprägt. Das Land hat einzigartige antike Stätten mit archäologischen Ausgrabungen, die wenig bekannt sind. Als Nachbarland Israels ist der islamische Staat ein biblisches Kulturland. Wer sich in der Bibel auskennt, wird im Alten und Neuen Testament genannte Orte in Jordanien wiederfinden, wie zum Beispiel Bethany, Wirkungsstätte von Johannes dem Täufer. Ein Teil der Wüste von Wadi Rum mit ihren märchenhaften Dünen liegt in Südjordanien an der Grenze zu Saudi-Arabien.
Religion: Der Islam ist Staatsreligion. Sunnitische Muslime stellen 92 % der Bevölkerung, Christen - in der Mehrheit griechisch-orthodox - 2 %.

 

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